Professioneller Umgang als Vorgesetzte/r

Sexuelle Belästigung ist nicht nur für die Betroffenen ein unangenehmes bis unerträgliches Thema in der Arbeitswelt, sondern kann – ohne den richtigen Umgang damit zu finden – ein ganzes Unternehmen zu Fall bringen.

 

Lassen Sie nicht zu, dass Sie Ihren Unternehmenserfolg gefährden, indem Ihre Firma durch ignorierte oder unbekannte Belästigungen in eine Schieflage gerät. Denn eine hohe Fluktuation und das interne sowie externe Kommunizieren von unzufriedenen oder verzweifelten MitarbeiterInnen verursachen nicht nur eine schiefe Optik, sondern können Ihr Unternehmen auf Dauer rechtlich ins Wanken und letztlich zu Fall bringen. Wenn die Würfel – oder in unserem Fall die Schachfiguren – einmal gefallen sind, ist es oft zu spät.

 

Nehmen Sie Ihre gesetzliche Verantwortung wahr! Denn Betriebe haben bei sexueller Belästigung mit ernsthaften rechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Vorgesetzte haben von Rechts Wegen eine gewisse Fürsorgepflicht für ihre MitarbeiterInnen. Können diese nachweisen, dass seitens des Betriebes nichts gegen die sexuelle Belästigung unternommen wurde beziehungsweise die MitarbeiterInnen nicht angewiesen wurden, WIE im Falle von sexueller Belästigung vorzugehen ist, gestaltet sich die Situation für Führungspersonen und somit für das Unternehmen rechtlich prekär.

 

Kündigungen aufgrund von sexueller Belästigung kosten darüber hinaus Zeit und Geld – und schädigen nachhaltig das Ansehen Ihres Unternehmens.  

 

Die #metoo-Kampagne, die im Jahr 2017 ihren Anfang nahm, hat gemeinsam mit dem sogenannten „Po-grapsch-Paragraph“ dafür gesorgt, dass das Thema der sexuellen Belästigung in Österreich eine bisher unbekannte Präsenz bekommen hat. Diese Präsenz hat sowohl Vor- als auch Nachteile geschaffen. Einerseits ist es sehr begrüßenswert, dass Opfer sexueller Belästigung heute andere Möglichkeiten haben, für sich einzustehen als noch vor einigen Jahrzehnten, andererseits sorgt die gefühlte Übermacht des Themas erst recht dafür, dass Betroffene und Vorgesetzte verunsichert sind und die Augen vor tatsächlichen Übergriffen verschließen. Gleichzeitig scheint durch #metoo eine gewisse Übervorsicht Einzug zu halten, die das Problem nicht löst, sondern stattdessen zu Unsicherheit und misstrauischer Stimmung in vielen Abteilungen führt, was wiederum Mobbing begünstigt.

 

Aufgrund der teils widersprüchlichen Debatte in den Medien sind viele Führungspersonen verunsichert: Was muss ich tun? Was darf ich tun? Was sollte ich besser bleiben lassen?

 

Wir kennen die Antworten und geben Sie Ihnen in unserem Tagestraining weiter – und zwar auf Sie und Ihr Unternehmen maßgeschneidert. Profitieren Sie von unserem 180-Grad-Blick auf das Thema der sexuellen Belästigung, die wir sowohl aus der rechtlichen und wirtschaftlichen Perspektive als auch aus der psychologischen Sicht der Betroffenen betrachten. Wir unterstützen Sie dabei, Ihrer Fürsorgepflicht für die BelästigerInnen ebenso wie für die Opfer rechtlich gesichert und menschlich angemessen nachzukommen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir einen Leitfaden rund um den Umgang mit sexueller Belästigung in Ihrem Unternehmen, von dem sowohl Sie als Führungsperson als auch Ihre MitarbeiterInnen profitieren.

 

Wir sind für Sie da, wenn Sie bereits bestehende Probleme lösen wollen oder präventiv Ihr Führungsteam und Ihre MitarbeiterInnen auf die Thematik sensibilisieren möchten. Denn ein nachweislicher Handlungsprozess bei gemeldeten sexuellen Belästigungen ist verpflichtend. Der Einsatz einer geschulten Vertrauensperson erleichtert nicht nur den Ablauf bei bereits bekannten Vorfällen, er bietet gleichzeitig den MitarbeiterInnen die Möglichkeit, leichter über die unangenehmen Vorfälle zu sprechen. Dies trägt maßgeblich und auch präventiv zu einem gesunden Betriebsklima bei und sorgt im Falle eines Falles für eine gute rechtliche Absicherung. 

Trainingsinhalte

  • Was ist sexuelle Belästigung? Ab wann kann von sexueller Belästigung gesprochen werden?
  • Prävention – was kann unternommen werden, bevor die Situation eintritt?
  • Richtiger Umgang mit sexueller Belästigung als Vorgesetzte/r, Betroffene/r und KollegIn
  • Lernen, wie man gesunde Grenzen setzt – als Vorgesetzte/r, Betroffene/r und KollegeIn
  • mögliche Auswirkungen auf die Betroffenen / Haftung des Unternehmens
  • Auswirkungen (z.B. auf das Betriebsklima)
  • Rechtslage und rechtliche Folgen von sexueller Belästigung

Die von uns vorgestellten Angebote sind Grundpfeiler der Tagestrainings und werden maßgeschneidert auf Ihre Wünsche angepasst.

Training für Ihre MitarbeiterInnen:

Es macht durchaus Sinn, Ihre MitarbeiterInnen auf die Thematik zu sensibilisieren, daher bieten wir für diese ein zusätzliches 2-Stunden-Training an, das einen individuellen Mix aus Theorie und praktischen Übungen für Ihre MitarbeiterInnen bietet. Im MitarbeiterInnen-Training lernen sowohl Betroffene als auch KollegInnen, wie Grenzen gesetzt werden können und wie passend mit unterschwelliger oder offensichtlicher Belästigung umgegangen werden kann.

Für Ihr individuelles Firmentraining vor Ort oder in den Räumlichkeiten des FCBP / IFGE  Wien oder Burgenland kontaktieren Sie uns bitte.

 

Alle Informationen über Preise & AGB finden Sie hier.